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COMBICHRIST 01.12.05 Pulp/Duisburg
Punkte: 

(5 von 10) • Hits: 1168



(5 von 10) • Hits: 1168Am Donnerstag den 01. Dezember 2005 fand das einzige COMBICHRIST-Konzert in NRW statt. Als Vorreiter gaben sich Auto Aggression die Ehre. Im Gegensatz zum letzten Live-Auftritt präsentierte sich Lukas Schneider diesmal allein. Lediglich bei einem Song verstärkte ihn ein weibliches Wesen, dessen Vorstellung sehr mager ausfiel und für mich akustisch leider nicht gut zu verstehen war, sodass ich keinen Namen nennen kann. Ebenfalls die Begrüßung und eigene Vorstellung erstreckt sich über die wenigen Worte „Guten Abend, hier ist AutoAggression“ während des zweiten und dritten Songs und ein einfaches „Danke“ zum Abschied vor dem verschwinden hinter der Bühne. Doch dies scheint bei EBM/Industrial Bands Gang und Gebe zu sein. Die Stimmung hob sich unmittelbar mit erscheinen des Frontmannes, der mit seinem Keyboarders auch sofort den ersten Song startete um den Leuten ordentlich einzuheizen. Im Anschluss folgte eine kleine Begrüßung inklusive namentlicher Vorstellung mit einleitender Ansage des nächsten Songs, wobei kaum Zeit blieb sich vom ersten zu erholen. Es jagte ein Kracher den nächsten. Mit jedem Song tobte die „Meute“ mehr und die Tanzfläche bebte. Wie bei jedem Akt merkte man auch heute wieder dass Andy genauso viel Spaß auf der Bühne hatte, wie auch die Fans davor. Er verstand es seine gute Laune auf die Menschen zu übertragen, nahm wiederum auch die Stimmung von unten in sich auf und so schloss sich der Kreis. Nach zwei Zugaben ging leider auch dieser Abend zu Ende. Andy ließ nicht viel Zeit verstreichen und mischte sich umgehend unter die Fans und gab bereitwillig Autogramme und stand stets lächelnd für Fotos bereit. Was mir aber zum wiederholten Male negativ aufgestoßen ist, dass die Veranstalter groß Werbung machen, aber die vorgegebenen Zeiten nicht einhalten. Angekündigt war Einlass um 19.00 Uhr und Beginn ab 20.00 Uhr. Dem war nicht so. Erst um 20.00 Uhr öffneten sich die Pforten zur großen Halle und um ca. 20.45 Uhr begann dann endlich AutoAggression zu spielen. Langsam aber sicher unterstelle ich den Veranstaltern, im übrigen nicht nur im Pulp/Duisburg, eine klare Absicht. Sie nehmen den Unmut der Fans, bezüglich dieser ärgerlichen Verspätungen, in Kauf mit dem Wissen, dass niemand die Veranstaltung wütend und vorzeitig verlässt, denn keiner möchte sein Geld zum Fenster rausschmeißen. Ich gehe davon aus, dass die Veranstalter unweigerlich mit mehr Umsatz rechnen, da die Leute sicher nicht eine Stunde „auf dem trockenen“ sitzen möchte, während sie ungehalten darauf warten, dass es endlich losgeht. Dies mal als Kritik an dieser Stelle. Wobei ich das Pulp/Duisburg als solches in keinster Weise abwerten möchte. Nur um das an dieser Stelle klar zustellen, damit keine unnötigen Missverständnisse auftreten. In dem einmaligen Ambiente fühle ich mich im Grunde sehr wohl. Meine Kritik richtet sich lediglich gegen die Art und Weise der Organisation, da ich solche Vorkommnisse leider nicht zum ersten Mal erlebe.
Veröffentlicht von Black Soul am 04.12.2005, 17:12
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